Die Luft in Deutschland ist merklich sauberer – ganz ohne Fahrverbote
Wenn künftig in Europa tatsächlich die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen neuen Richtwerte greifen sollten, wie dies gerade in Brüssel diskutiert werde, dann würden mit Zutun der Bundesregierung die Grenzwerte beim Feinstaub praktisch an allen deutschen Messstellen wieder überschritten und bei den Stickoxiden bei mehr als drei Vierteln. „Wir stehen zu einem vorsorgenden Umweltschutz. Dem tragen die geltenden Grenzwerte Rechnung – sonst wären sie ja falsch gesetzt. Wenn diese aber immer dann angehoben werden, wenn sie erreicht werden, dann führt das ins Absurde und ist auch technisch nicht mehr machbar“, betont Gräßle.
Der Verdacht, dass es hier in Wahrheit um einen ideologischen Kampf gegen das Auto geht, liege nahe. Anders könne sie sich auch das Verhalten der Bundesregierung nicht erklären, so die Politikerin weiter. Offensichtlich seien neue Fahrverbote und das Aus des Dieselmotors die tatsächlichen Ziele der Bundesregierung. Die Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema seien auf jeden Fall aus Sicht der Autofahrer nichtssagend und wenig ermutigend.
Neben den Autofahrern habe die Ampel offensichtlich auch die Eigenheimbesitzer im Visier: die Bundesregierung lässt sie im Unklaren darüber, ob sie mit ihren Kamin- und Kachelöfen oder Pelletheizungen in Zukunft weiterhin heizen dürfen. „In einer Zeit steigender Heizkosten bei Gas und Öl sorgt die Bundesregierung so für noch mehr Verunsicherung. Bei diesem Thema brauchen die Bürgerinnen und Bürger – gerade im ländlichen Raum – ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und kein weiteres Lavieren“, schließt Gräßle.