CDU Kreisverband Ostalb

Öffentlicher Personennahverkehr in der Region

Mobilität der Zukunft braucht passgenaue Lösungen

Auf seiner digitalen Vorstandssitzung tauscht sich der Kreisvorstand der Ostalb-CDU zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Region und Mobilität der Zukunft aus. Die Christdemokraten setzen sich für einen attraktiven und nachhaltigen ÖPNV auf der Ostalb ein, sind sich aber auch einig, dass gerade im ländlichen Raum die individuelle Mobilität weiterhin unverzichtbar bleibt. Mit Blick auf die steigenden Energiekosten ist für sie klar: Mobilität muss für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben.

„Die Mobilität der Zukunft kann nur gelingen, wenn Bund, Land und Kommunen an einem Strang ziehen“, betonte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. „Die Politik muss passgenaue, verlässliche und vor allem auch bezahlbare Angebote für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen – das heißt auch, dass die Tankfüllung oder das Nahverkehrsticket nicht zum Luxusgut werden dürfen“, mahnte der Kreisvorsitzende und eröffnete damit die Debatte zur Weiterentwicklung der Mobilitätsangebote auf der Ostalb.


Eingangs gab Christoph Konle, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Einblicke in die landespolitischen Vorgaben zur Gestaltung von Mobilitätsangeboten und die aktuellen Debatten zur Fortführung des Nahverkehrsplans im Kreistag. „Durch multimodale Mobilitätsknoten können wir verschiedene Verkehrsträger bestmöglich miteinander verbinden und so den öffentlichen Nachverkehr attraktiver machen und ihn besser mit der individuellen Mobilität verknüpfen“, zeigte sich der Bürgermeister von Rainau erfreut. Mit Blick auf die Mobilitätsgarantie des Landes, die ein verlässliches Angebot von 5.00 bis 24.00 vorsieht, hat er jedoch auch Kritikpunkte: „Gerade im ländlichen Raum wird ein stündliches Angebot zu diesen Zeiten der beruflichen Realität vieler Menschen nicht gerecht – ich denke da etwa an Beschäftigte in der Landwirtschaft und Lebensmittelbranche, Schichtarbeiter oder Pflegekräfte“.

Diesen Punkt bekräftigt auch Landtagsabgeordneter Winfried Mack. „Unser Landkreis ist vielfältig, daher brauchen wir passgenaue Lösungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse vor Ort“. Gerade Stadt und Land dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden und insbesondere für Menschen im ländlichen Raum werde die individuelle Mobilität auch in Zukunft unverzichtbar bleiben. Darüber hinaus betont Mack auch, „wir brauchen keinen undurchdringlichen Förderdschungel, sondern eine transparente und rechtsichere Finanzierung des ÖPNV, die unseren Kommunen eine verlässliche Planung erlaubt“.