CDU Kreisverband Ostalb

Junge Union Schwäbisch Gmünd

Grünen-Parteivorsitzende droht den Kanzler bloßzustellen und glänzt mit Abwesenheit

Die Partei-Vorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, möchte darüber diskutieren, wofür die 100-Milliarden Sondervermögen für die Bundeswehr noch verwendet werden sollen. Sie droht damit, den Kanzler bloßzustellen, der in seiner Regierungserklärung angekündigt hat, eine Investitionsoffensive über 100-Milliarden-Euro für die Bundeswehr durch ein Sondervermögen zu ermöglichen.

Im Interview mit der Rems-Zeitung sagte Ricarda Lang, dass das 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr noch nicht beschlossen sei und man Sicherheit als erweiterten Begriff sehen sollte, der auch Bevölkerungsschutz, humanitäre Hilfe und Diplomatie umfasst. Die Junge Union (JU) Schwäbisch Gmünd kritisiert diese durch die grüne Parteivorsitzende implizit initiierte Verteilungsdiskussion aufs Schärfste.

Die Vorsitzende der JU Schwäbisch Gmünd, Leonie Arnold sagt: „Die grüne Parteivorsitzende öffnet allen Ressorts Tür und Tor, sich vom Sondervermögen, das laut dem Kanzler ausschließlich für die Bundeswehr vorgesehen ist, eine Scheibe abzuschneiden.“. Dies wecke Begehrlichkeiten und schade zuallererst der Bundeswehr, die das Geld dringend benötigt, sowie dem eigenen Kanzler, der sich in seiner Regierungserklärung klar ausgedrückt hat, dass das Geld für die Bundeswehr vorgesehen ist.

Markus Bosch, stellv. Vorsitzender der JU Schwäbisch Gmünd und Reserveoffizier-Anwärter der Bundeswehr wird noch deutlicher: „Ich glaube, Frau Lang ist sich der Ernsthaftigkeit der Lage nicht bewusst. Wer jetzt nicht in die Bundeswehr investiert, sondern das Geld noch anders verteilen will, hat buchstäblich den Schuss nicht gehört!“. Bosch verweist auf in die Jahre gekommenes Gerät in der Truppe sowie dringend benötigtes Geld zur Beschaffung von moderner Flugabwehr, schweren Transporthubschraubern und neuen Kampfflugzeugen, die für die nukleare Teilhabe geeignet sind.

Zudem kritisiert die JU, dass Frau Lang sich gerade einmal alle zwei Monate im Wahlkreis blicken lassen will. „Eine Anwesenheit von ganzen sechs Mal im Jahr!“, äußert Pauline Borchard, stellv. Vorsitzende der JU Schwäbisch Gmünd. Es stelle sich die berechtigte Frage, ob Frau Lang überhaupt Interesse am Wahlkreis hat, geschweige denn weiß, was die Menschen vor Ort bewegt. Die Junge Union Schwäbisch Gmünd fordert die Grünen-Abgeordnete auf, ihr mangelndes Engagement zu überdenken und stellt die Präsenz vor Ort alle zwei Wochen in den Raum. „So wie es sich für die Abgeordnete eines Wahlkreises eigentlich gehört.“, so die JU abschließend.