Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht
Da die Bundeswehr im Wettbewerb um Fachkräfte mit der Wirtschaft nur schwer mithalten kann, brauche es andere Methoden, um die Aufmerksamkeit der jungen Menschen auf sich zu ziehen. „Hier kann die allgemeine Dienstpflicht Abhilfe schaffen, indem sie Berührungsängste mit der Bundeswehr nimmt und so als potenzieller Arbeitgeber ins Bewusstsein der Menschen gerückt wird.“, erläutert Leonie Arnold, Vorsitzende der JU Schwäbisch Gmünd. Zusätzlich reduziere sich die Gefahr von Rechtsextremen in den Streitkräften, da die breite Gesellschaft noch stärker vertreten sein wird.
Auch Tim Bückner, Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd, fordert die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht: „In einer sich immer weiter voneinander entfernenden Gesellschaft kann eine allgemeine Dienstpflicht ein Gefühl von Gemeinschaft und Gemeinsamkeit erzeugen. Etwas, was wir in diesen Zeiten bitter benötigen.“ Auch Stadtrat David Sopp setzt sich gemeinsam mit der CDU-Fraktion für die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht ein: „Wir können durch die Einführung der Dienstpflicht nicht zuletzt einen unverzichtbaren Teil zur Entlastung des chronisch unterbesetzten Gesundheitssektors beitragen.“ Auch wenn es sich um keine Fachkräfte handle, so können viele helfende Hände ebenfalls etwas bewegen, ist die JU überzeugt.
Vor diesem Hintergrund und um für ihre Position zu werben, plant die Junge Union Schwäbisch Gmünd ein Themenwochenende zur allgemeinen Dienstpflicht im Sommer 2022. Nähere Informationen folgen über die Facebook- und Instagram-Seiten der JU Gmünd sowie in den Tageszeitungen.