CDU Kreisverband Ostalb

Zwei Jahre nach Terroranschlag in Hanau

Der Schmerz sitzt tief

Am 19. Februar 2020, alss vor genau zwei Jahren tötete ein Rechtsextremist in Hanau 9 Menschen mit Migrationsgeschichte. Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu, sowie seine Mutter Gabriele Rathjen. Was in Hanau passiert ist, hat mich, wie auch viele andere Millionen Menschen schwer erschüttert und tief verletzt, sagt Mustafa Al-Ammar - Integrationsbeauftragter der CDU Ostalb.
Um Rechtsextremisten und Extremisten jeder Art zu bekämpfen brauchen wir Geschlossenheit und eine klare Agenda. Diese Demokratie ist nicht vom  Himmel gefallen, sondern hat das Leben vieler Menschen gekostet! Unsere Werte Freiheit, Gleichheit und Demokratie sind hart erkämpft und es ist unsere Pflicht sie zu schützen.

Auch die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz sagte erst vor wenigen Tagen in einem Interview von Zeit Online, die Bedrohung durch Rechtsextremismus in Deutschland ist gestiegen. Man müsse sich als Bürger mit Migrationshintergrund genau überlegen, an welchen Orten man sich aufhalte, so die Juristin, die Angehörige der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags vertritt. 

Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen. Ich bin ein stolzer Deutscher und das hier ist meine Heimat. Ich stehe im Kampf gegen Hass und Rassismus, so Al-Ammar. Wir sollten auch die Opfer beim Namen nennen, damit sie nicht vergessen werden.