Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Inge Gräßle gratuliert dem frisch gewählten Bundeskanzler Olaf Scholz und wünscht der heute vereidigten Ampel-Regierung viel Erfolg. „Wenn eine Regierung ordentliche Arbeit leistet, ist das auch gut für unser Land,“ so Gräßle.
„So sehe ich auch unsere Aufgabe als Opposition: Nicht Randale um der Randale willen, sondern konstruktiv und kritisch die Politik der Regierung begleiten und verbessern.“
Gewählt habe sie Scholz aber nicht, informiert Gräßle. „Mir wäre ein Kanzler deutlich lieber gewesen, der in Sachen Cum-Ex und Wirecard nicht so viele drängende Fragen unbeantwortet gelassen hätte.“
Kurz streifte die CDU-Politikerin auch die scheidende Bundeskanzlerin. „Am heutigen Mittwoch geht tatsächlich eine Ära zu Ende, die Ära Merkel. Ich bin sicher, dass wir erst im Nachhinein richtig einschätzen werden, wie gut es uns mit dieser Bundeskanzlerin ging. Uneitel, unaufgeregt und an der Sache orientiert hat sie Deutschland 16 Jahre durch zahlreiche Krise geführt – weltweit wurden wir für diese Kanzlerin beneidet.“
Ein weiteres Thema beschäftigt Gräßle, das derzeit zahlreiche Menschen beschäftigt: Die geplante Impfpflicht.
„Auch wenn die Ausgestaltung einer möglichen Impfpflicht noch völlig unklar ist, haben mich zahlreiche Briefe, eMails und Anrufe aus meinem Wahlkreis erreicht. Ich möchte versuchen, die Gemüter etwas zu beruhigen. Gegenwärtig geht es vor allem um eine sektorale Impfpflicht, vor allem für die Menschen, die mit besonders vulnerablen, also verletzlichen Gruppen arbeiten; das meint vor allem das Pflegepersonal und ggf. auch Menschen im Erziehungsbereich.“