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20.01.2022 | Bild:Pixabay
Spaziergänge: Freiheit und Verantwortung gehören zusammen
Über die so genannten „Spaziergänge“ gegen die Maßnahmen des Staates zur Eindämmung der Corona-Pandemie diskutierten auch die Christdemokraten auf der Ostalb auf ihrer digitalen Kreisvorstandssitzung. Mit einem klaren Fazit: Freiheit bringt auch Verantwortung mit sich und gerade in der Corona-Krise müssen sich die demokratischen Parteien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.

„Das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut,“, betonte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. „Aber behördliche Auflagen wie beispielsweise die Maskenpflicht und das Abstandsgebot, die ja auch dem Schutz der Demonstrierenden dienen, müssen dabei zwingend eingehalten werden“, so Kiesewetter. Immer wieder werden jedoch Auflagen im Rahmen der so genannten Spaziergänge missachtet oder Demonstrationen nicht angemeldet, um Auflagen zu vermeiden. Dieses Vorgehen kritisiert sowohl der Vorstand der Christdemokraten wie auch der Jungen Union auf der Ostalb scharf.

Auch JU-Kreisvorsitzender Leon Barth betont, „dass es jetzt gilt, als Demokraten zusammenzustehen und unsere Ordnungskräfte und die Polizei in schwierigen Situationen zu unterstützen“. Es könne nicht sein, dass Polizeibeamte von angeblich friedlichen Spaziergängern verletzt würden. „Als Junge Union stehen wir hinter unserer Polizei“, bekräftigt der JU-Kreisvorstand.

Bei aller Debatte um die so genannten Spaziergänge dürfe aber ein wichtiger Fakt nicht aus dem Auge verloren werden, betont der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Jens Mayer. „Über 200.000 Menschen auf der Ostalb haben sich bereits für eine Impfung gegen das Corona-Virus entschieden und damit ein starkes Zeichen gesetzt, dass sie sich und andere vor der Pandemie schützen wollen“, freut sich der Arzt und wirbt dafür, auch Unentschlossene weiterhin durch niedrigschwellige Angebote und eine gute Aufklärungsarbeit von der Impfung zu überzeugen.

Auch CDU-Landtagsabgeordneter Winfried Mack gibt zu bedenken: „Wir dürfen nicht alle, die mit den aktuellen Maßnahmen unzufrieden sind, an den Pranger stellen. Unsere Gesellschaft kann nur zusammenhalten, wenn wir weiterhin im Gespräch bleiben, aufklären und als Politik die Corona-Maßnahmen immer auf Verhältnismäßigkeit überprüfen,“ ergänzt er.

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