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15.01.2021, 16:17 Uhr
Die Ostalb-Delegierten freuen sich auf den Bundesparteitag
Mit großer Spannung warten die Delegierten aus dem Ostalbkreis auf den Beginn des digitalen Bundesparteitags, auf dem ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Norbert Röttgen, Friedrich Merz und Armin Laschet stehen am Samstag zur Wahl. 

Was unsere Delegierten über diese Wahl denken, können Sie hier nachlesen.

Ein großes Lob aller fünf Ostalb-Delegierten gab es nach dem Probelauf am vergangenen Dienstag. Die Organisation des Bundesparteitags klappt hervorragend und der Test im digitalen Plenarsaal verspricht einen interaktiven und dennoch übersichtlich gestalteten Parteitag. Natürlich darf auch der Austausch mit den anderen Delegierten nicht fehlen und so gibt es einen Chatraum, das Café Konrad, in dem sich alle miteinander „unterhalten“ können. Auch die Wortmeldung wurde geprobt und natürlich das Verfahren für die Abstimmung.

Los gehts am 15. Januar um 18 Uhr!

Die Ostalb-Delegierten: Winfried Mack, Heike Brucker, Tim Bückner, Roderich Kiesewetter und Simone Uhl freuen sich auf den Bundesparteitag
Das sagen unsere Delegierten zum Bundesparteitag und der Wahl des neuen Vorsitzenden:  


Roderich Kiesewetter MdB:

„Wir als CDU haben den großen Vorteil, drei wirklich gute Kandidaten zu haben, alle drei können Kanzler. Ich spreche mich für Norbert Röttgen aus. Armin Laschet ist ebenfalls ein klarer Vertreter der Mitte und ich respektiere ihn in höchstem Maße. In der Abwägung zwischen Laschet und Röttgen war für mich das höhere Aufbruchspotenzial durch Norbert Röttgen entscheidend.  Friedrich Merz verkörpert für mich wiederum nicht den Generationenwechsel, den wir dringend brauchen. Die Union muss sich an der Mitte der Gesellschaft orientieren. Dort gibt es eben nicht das Verhältnis von 78 Prozent Männer, 22 Prozent Frauen - wie in unserer Partei. In der Mitte ist der Puls der Zeit, dort werden Wahlen gewonnen. Norbert Röttgen hat als früherer Parlamentarischer Geschäftsführer, Bundesumweltminister und jetzt als Außenpolitiker alle relevanten Themen der Zeit genau im Blick, ebenso wie Digitalisierung und den Zusammenhalt der Gesellschaft.“

 

Winfried Mack MdL:

Alle drei Kandidaten für das Amt des CDU-Vorsitzenden sind hervorragend qualifiziert. Die Auswahl unter drei geeigneten und sehr profilierten Bewerbern ist ein Privileg und eine große Chance für die Mitglieder der CDU, Die Corona-Pandemie fordert Deutschland - wie  alle anderen europäischen Staaten - in besonderer Weise heraus.  Dank der Arbeit der Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich Deutschland nicht nur dieser Herausforderung in jeder Hinsicht gewachsen. Entscheidend ist, dass der neue CDU-Bundesvorsitzende, aber auch der Kanzlerkandidat der CDU die erfolgreiche Arbeit Merkels fortführt. Denn ihr Kurs hat sich in den vergangenen Jahren auch aus Sicht der großen Mehrheit der Wähler bewährt. Daran sollte der neue CDU-Bundesvorsitzende anknüpfen. Regierungserfahrung ist hier ganz sicher hilfreich.

 

Tim Bückner, Landtagskandidat für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd:

Als langjähriger Bundesparteitagsdelegierter vermisse ich zwar den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, freue mich aber auch unheimlich auf das digitale Format, das im Probelauf vor wenigen Tagen bereits große Vorfreude gemacht hat. Die CDU ist hier Vorreiter und setzt auch gleich Maßstäbe, wie digitale Politik und Parteiarbeit aussehen kann. Natürlich ist die Wahl des neuen Parteichefs auch für mich die spannendste Frage auf diesem Parteitag. Ich sehe das Rennen als ganz offen an und gehe nicht davon aus, dass die Wahl im 1.Wahlgang entschieden wird. Wie meine Wahl ausfallen wird, auch im Hinblick auf eine Stichwahl, habe ich erst vor wenigen Tagen entschieden. Wen ich wähle, behalte ich für mich. Schließlich ist es ja auch eine geheime Wahl. Viel wichtiger ist ohnehin, dass der neue Parteivorsitzende die notwendige Akzeptanz aller erfahren wird. Daher ist für mich ganz selbstverständlich, dass der neue Vorsitzende im Moment seiner Wahl auch mein Vorsitzender ist, den ich nach Kräften unterstützen werde. Wir haben eine Auswahl aus drei Kandidaten, die es alle ohne Zweifel können. Deshalb sehe ich der Entscheidung der 1.001 Delegierten auch sehr entspannt entgegen.

 

Heike Brucker, Zweitkandidatin von Winfried Mack bei der Landtagswahl:

Ich bin schon sehr gespannt auf den Bundesparteitag, da ich auch zum ersten Mal dabei sein darf. Natürlich wäre es toll gewesen, diesen vor Ort zu erleben und viele Kontakte zu knüpfen, aber es ist auch etwas besonderes am ersten komplett digitalen Parteitag teilzunehmen. Besonderes spannend ist natürlich die Wahl zum Parteivorsitzenden, denn dieser wird die CDU für die nächsten Jahre prägen. Seit der Wahl zur Delegierten im September habe ich mich intensiv mit den drei Kandidaten beschäftigt und es gab viele interessante Formate, bei denen wir unsere Fragen stellen konnten. Ich möchte mich noch nicht für einen Kandidaten entscheiden, denn ich bin auch gespannt auf die Reden der Bewerber auf dem Parteitag. Bisher tendiere ich zu Norbert Röttgen, da er für mich ein Parteivorsitzender für alle Mitglieder sein kann und in diesem Superwahljahr ist es wichtig, dass wir Geschlossenheit zeigen.  

 

Simone Uhl, Beisitzerin im Kreisvorstand der CDU Ostalb

Ich bin das erste Mal als Delegierte beim CDU Bundesparteitag dabei. Es wird eine historische Veranstaltung, der erste digitale Parteitag mit der Wahl eines Bundesvorsitzenden in Deutschland. In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich umfassend informiert, bei allen Kandidaten die Für und Wider abgewägt und mich mit vielen Menschen unterhalten. Ich bin mir der Verantwortung dieser Aufgabe durchaus bewusst. Ich freue mich, mitwirken zu dürfen, um die CDU modern und zukunftsgerichtet aufzustellen. Wir müssen die jungen und weiblichen Wähler wieder stärker mit unseren Themen ansprechen. Und das geht nur mit einem Vorsitzenden, der auch diese Gruppen innerhalb der CDU mitnimmt. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht und freue mich sehr auf diese Veranstaltung.

 

 

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