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11.05.2018, 18:00 Uhr
Länderübergreifender Austausch mit den bayerischen Nachbarn
Gemeinsamer Regionaltag von CDU-Kreisverband Ostalb und CSU in Triesdorf
Über die Zukunft des ländlichen Raumes entwickelte sich am 04. Mai im Triesdorfer Bildungszentrum ein reger Dialog zwischen Vertretern von CSU und CDU. Zusammen mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Hermann, und dem CSU-Bundestagsabgeordneten aus dem Donau-Ries, Ulrich Lange, diskutierten die Christdemokraten von der Ostalb auf dem 13. Länderübergreifenden Regionaltag in Mittelfranken, wie sie die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Bayern und Baden-Württemberg noch weiter voranbringen können.  
Eingangs hielt Hermann fest, dass „wir die Zukunftschancen unserer ländlichen Kommunen und gerade auch unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe sichern müssen“. Der Staatsminister bekräftigte, dass „eine vernünftige Balance zwischen Umweltschutz und der Herstellung von gesunden Lebensmitteln in einer Landwirtschaft, in der die Menschen ein verlässliches Auskommen finden“, geboten ist. An dieser Stelle setzte auch der ehemalige Landwirtschaftsminister, Christian Schmidt, an. Für ihn bildet die Präzisionslandwirtschaft ein wichtiges Projekt und er setzt sich dafür ein, dass durch die Europäische Union eine vertiefte Förderung stattfindet.

Auch der grenzüberschreitende Ausbau des Verkehrsnetzes sei für eine positive Entwicklung der Region auf beiden Seiten der Grenze entscheidend, betonte der Landtagsabgeordnete der Ostalb, Winfried Mack. „Zusammen mit unseren bayerischen Kollegen von der CSU haben wir beispielsweise mit dem geplanten Ausbau der B29 ein unglaublich wichtiges Bauvorhaben auf den Weg gebracht“, so Mack. Der Parlamentarier möchte in den kommenden Jahren aber noch weitere Projekte umsetzen und spricht sich dabei besonders für den Ausbau der Ost-West-Achse aus.

Gleichzeitig hob der Landtagsabgeordnete hervor, dass „Glasfasernetze unsere Autobahnen der Zukunft sind“. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur sei vor diesem Hintergrund ebenfalls wichtig, um die Region wirtschaftlich voranzubringen und für junge Familien noch attraktiver zu machen.

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Landesverband Baden Württemberg