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03.03.2008, 14:06 Uhr
Ortsvorsitzendenkonferenz der CDU im Kellerhaus in Wasseralfingen
Der CDU-Kreisverband lud am vergangenen Montag alle Ortsvorsitzenden der CDU im Ostalbkreis zur turnusgemäßen Vorsitzendenkonferenz ins Kellerhaus nach Oberalfingen ein.
Thema war insbesondere die Einstimmung und die Vorbereitung auf die Kommunalwahlen im Jahr 2009. Der Kreisvorsitzende Norbert Barthle forderte die anwesenden Mitglieder auf, jetzt intensiv mit der Kandidatensuche für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen im Jahr 2009 zu beginnen. Norbert Barthle: „Die CDU ist die große Volkspartei, die die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in allen Teilen des Kreises am besten kennt und wie keine andere ernst nimmt. Deshalb ist es wichtig, starke Persönlichkeiten für kommunale Wahlämter zu finden, damit die Union weiterhin auf so einzigartige Weise im Kreis verwurzelt bleibt.

Zufrieden äußerte sich Barthle zum Ergebnis der Hamburger Bürgerschaftswahl. „Dass die Union in einer traditionell SPD-geprägten Stadt so stark abschneidet ist phänomenal und zeigt wie gut Ole von Beust für die Hamburger gearbeitet hat.“

Entsetzt ist Barthle über das Chaos beim Berliner Regierungspartner SPD bezüglich des Kurses gegenüber der Linkspartei. „Es ist traurig und fatal, was sich derzeit in der SPD abspielt. Der Wortbruch der SPD bezüglich Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei beschädigt die Glaubwürdigkeit der Parteien insgesamt.“ Jeder habe die Interviews namhafter SPD-Größen vor der Wahl im Kopf, in denen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen wird.

„Mit wem lässt sich die SPD da ein?“, fragt Barthle. Die große Mehrheit der Kader der Linken, ihrer Mitglieder und Funktionsträger, seien ehemalige Mitglieder oder Parteigänger der alten SED, eine weitere, kleine Gruppe bestehe aus ehemaligen oder immer noch überzeugten DKP-ler und ein größerer, aber längst nicht an die SED-Truppe heranreichender Teil der Linken seien ehemalige SPD- oder Gewerkschaftsfunktionäre, die die SPD in eine linkspopulistische Protestpartei umfunktionieren möchten. Nicht umsonst werde die Linke im Land vom Verfassungsschutz beobachtet.

Barthle weiter: „Die Union im Land ist im Umgang mit Extremisten ein Vorbild: Wenn in einem Land Demokraten gezeigt haben, wie man mit populistischen Protestparteien umgeht, dann hier in Baden-Württemberg. Wenn sich die bürgerlichen Parteien in unserem Land gegenüber Rechtsaußen so verhalten hätten, wie dies die SPD jetzt gegenüber Linksaußen tut, dann wären die Republikaner nicht von der politischen Landkarte verschwunden, sondern hätten sich als Partei etabliert.“