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02.12.2016, 11:00 Uhr | Roderich Kiesewetter MdB
B 29neu in Berlin beschlossen
Neuer Bundesverkehrswegeplan bringt enorme Vorteile für die Verkehrsinfrastruktur im Ostalbkreis
Lange war über die Verkehrsprojekte des Bundesverkehrswegeplans diskutiert worden. Einige Projekte standen dabei besonders im Fokus. Dazu gehörte auch die B 29neu zwischen Nördlingen und Röttingen, die von der grün-geführten Landesregierung in Baden-Württemberg nicht gewollt war, obwohl eine breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region das Projekt unterstützt.
Kiesewetter und Lange freuen sich für die Region
Heute wurde im Deutschen Bundestag über das entsprechende Gesetz abgestimmt. Die B 29neu bleibt demnach im vordringlichen Bedarf, der höchst möglichen Dringlichkeitseinstufung für Bundesstraßen. Der Antrag der Opposition, das Projekt zu streichen, wurde abgelehnt.
 
Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange (Donau-Ries), der auch verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagfraktion ist und damit aktiv an dem Gesetz mitgewirkt hat und sein Bundestagskollege Roderich Kiesewetter (Aalen-Heidenheim) freuen sich sichtlich über das Ergebnis: „Das Projekt hat enorme Vorteile für die gesamte Region. So ist es essentiell für die bessere Anbindung des Rieses an die Autobahn. Zudem bedeutet es eine erhebliche Entlastung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in den hoch belasteten Ortschaften Pflaumloch, Trochtelfingen, Bopfingen und Aufhausen.“
 
Kiesewetter hatte sich gemeinsam mit Lange auf Bundesebene dafür eingesetzt, das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Dort werden die Weichen für den Ausbau der Verkehrswege der nächsten 15-20 Jahre gestellt.
 
„Als wir im Sommer 2014 Verkehrsminister Alexander Dobrindt das Projekt in Nördlingen vorstellten, erschien es fast unmöglich, noch in den aktuellen BVWP zu kommen. Aber die gesamte Region hat an einem Strang gezogen und das wurde letztlich belohnt“, erklärt Lange.
 
Der Ostalbkreis unter Landrat Klaus Pavel hatte eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und damit das Projekt entscheidend vorangebracht. „Außerdem haben wir in der Region sehr viel Zuspruch erhalten. Das hat uns zusätzlich bestärkt“, so MdB Kiesewetter. Beide Abgeordneten halten es für den richtigen Weg, anstatt vieler kleiner Einzelmaßnahmen auf vier verschiedenen Strecken, lieber eine einzige leistungsfähige Verbindung zukunftsfähig auszubauen.
 
„Der verkehrliche Bedarf auf der Strecke ist da. Daher ist auch die hohe Einstufung des Projektes richtig. Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sind das gute Nachrichten, denn es bedeutet echte Entlastung und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität. Wir freuen uns über diesen Erfolg“, so MdB Lange.
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