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24.02.2015, 22:00 Uhr | Tim Bückner
Peter Michael 50 Jahre in der CDU
CDU Bettringen
Gleich zwei Referenten konnte die CDU Bettringen zu einer öffentlichen Veranstaltung im Gasthaus „Hirsch“ begrüßen. Zunächst berichtete Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Scheffold über die aktuellen landespolitischen Themen und den weiteren Weg bis zur Landtagswahl.
Scheffold zeigte sich zuversichtlich, dass der Wechsel im März 2016 gelingen werde, da man einen Spitzenkandidaten habe, dessen einziges Manko sei, dass er sich noch bekannter machen müsse. „Das wird er schaffen“.  Inhaltlich habe Grün-Rot in vier Jahren wenig geleistet, so Scheffold. Auch wenn die Union in Umfragen gleichauf mit Grün-Rot liege, warnte er davor, sich zurückzulehnen. „Die Wahl ist kein gemähtes Wiesle. Entscheidend wird auch sein, welche Parteien in den Landtag kommen. Unser Ziel ist, so stark zu werden, dass gegen die CDU keine Regierung gebildet werden kann. Dann sehen wir weiter“. Schwerpunkte der anschließenden Diskussion waren Bildungs- und Flüchtlingsfragen. Scheffold betonte zwar, dass die vorhandenen Gemeinschaftsschulen auch unter einer CDU-Regierung Bestandsschutz hätten, da dies die Schüler und Eltern, die sich für eine Gemeinschaftsschule entschieden haben, verdient hätten. Gleichwohl stellte er klar, dass er die neue Schulform weiterhin als falschen pädagogischen Ansatz ansehe, der nicht weiter ausgebaut werde. „Das sehen zehntausende Eltern und offensichtlich selbst führende Politiker der Grünen und der SPD so, die ihre eigenen Kinder auf Privatschulen schicken. Allen voran der Kultusminister“. Einigkeit herrschte auch in der Diskussion über die gegenwärtige Flüchtlingswelle. Deutschland müsse und werde seiner humanitären Asylpflicht nachkommen, die Opfer von Terror und Bürgerkrieg aufnehmen und ihnen Schutz gewähren. Wirtschaftsflucht dürfe dagegen unter keinen Umständen toleriert werden, da diese das Asylrecht aushöhlen und ad absurdum führen würde.
Oberbürgermeister Richard Arnold stellte das Konzept Gmünd 2020 vor und machte deutlich, dass das Potenzial Gmünds mit der Landesgartenschau noch lange nicht ausgeschöpft sei. Vier Bausteine für eine weitere Zunahme der Attraktivität der Stadt seien dabei maßgeblich. So gelte es, das kulturelle Erbe Gmünds als Marke herauszustellen und die Einwohnerzahl über Innen- und Außenentwicklung zu stärken. Eine große Chance sah Arnold darin, Gmünd als Hochschulstadt zu etablieren. Mit HfG und PH seien bereits zwei Leuchttürme vorhanden, die es weiter zu unterstützen gelte. Darüber hinaus gebe es Entwicklungschancen in Kooperation mit der FH Aalen. Als letzten Punkt nannte der Oberbürgermeister die Wirtschaftskraft der Stadt. „Der Gügling brummt“, berichtete er von Millionen-Investitionen der Unternehmen, die ein klares Bekenntnis zur Stadt darstellten.
Zwischen den Referaten zeichneten Scheffold, Arnold und CDU-Vorsitzender Tim Bückner einige verdiente Mitglieder aus. Peter Michael, langjähriger Ortsvorsteher, sowie Stadt- und Kreisrat, erhielt die goldene Parteinadel für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU. Prof. Dr. Reinhard Kuhnert, Pfarrer Karl-Heinz Scheide und der langjährige CDU-Fraktionssprecher im Bettringer Ortschaftsrat Uli Scherr, wurden mit einem Präsent für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik ausgezeichnet, welches mit ihrem freiwilligen Ausscheiden im vergangenen Jahr endete.

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