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04.11.2014, 12:00 Uhr | Norbert Barthle MdB und Dr. Stefan Scheffold MdL
CDU-Abgeordnete begrüßen Streichung
Die Gmünder Abgeordneten Norbert Barthle MdB und Dr. Stefan Scheffold MdL begrüßen die Entscheidung, im Entwurf des neuen Netzentwicklungsplans auf die 380-kV-Trasse Bünzwangen – Goldshöfe zu verzichten. Hierdurch würden dem Ostalbkreis tiefgreifende Eingriffe durch den Trassenbau erspart bleiben.
„Nach der eindeutigen Expertise des Gutachters Prof. Stigler ist dies die einzig nachvollziehbare Entscheidung“, erklärten die beiden Abgeordneten in einer gemeinsamen Erklärung. „Wenn der Prozess manchem auch schleppend vorkam und Politiker den verständlichen Anliegen der Bürger nicht immer sofort folgen können, hat sich der eingeschlagene Weg als richtig erwiesen“, so Barthle. Stefan Scheffold ergänzte: „Das ist keine Sankt-Florians-Politik, sondern das wissenschaftlich unterfütterte Resultat eines geduldigen Zusammenspiels von Bürgerschaft und Politik. Wir stehen zur Energiewende und zum Netzausbau, sofern er nötig und begründet ist“.

Der Entwurf des Netzentwicklungsplans muss zunächst von der Bundesnetzagentur bestätigt und anschließend von Bunderegierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Scheffold und Barthle zeigten sich jedoch überzeugt, dass durch die Streichung der Trasse aus dem Entwurf des Netzentwicklungsplans die größte Hürde bereits genommen ist. „Der Planentwurf stammt aus der Feder der Netzbetreiber, unter anderem von TransNet BW. Da alle anderen Akteure die 380-kV-Leitung über die Ostalb bereits zuvor für überflüssig oder ungeeignet hielten, sollte das weitere Verfahren der Planbestätigung keine bösen Überraschungen bereithalten“, erklärten Barthle und Scheffold abschließend.