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05.09.2014, 22:00 Uhr | Ulrich Willenberg
Die Bundeswehr – ein modernes Unternehmen mit Tradition
Roderich Kiesewetter MdB bei der UdVF Nordwürttemberg
„Wer hätte gedacht, dass kriegerische Auseinandersetzungen und völkerrechtswidrige Landnahmen mitten in Europa noch möglich sein könnten“ – mit diesen Worten sprach Roderich Kiesewetter MdB den Anwesenden aus dem Herzen.
Roderich Kiesewetter MdB (rechts) während seines Vortrags im gut besuchten Ludwigsburger Ratskeller mit der Vorsitzenden der UdVF Nordwürttemberg, Helga Ruhnke (Mitte)
Die UdVF, die Union der Vertriebenen und Flüchtlinge in der CDU Nordwürttemberg, hatte ihn nach Ludwigsburg eingeladen, um über die Bundeswehr als „Modernes Unternehmen mit Tradition“ zu sprechen. Der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete und CDU-Bezirksvorsitzende Steffen Bilger begrüßte seinen Abgeordnetenkollegen, der auch Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Baden-Württemberg ist und unterstrich die Bedeutung der Bundeswehr für die Sicherheit in Europa. „Die Aussetzung der Wehrpflicht war richtig, um Gerechtigkeit herzustellen und die Schlagkraft der Bundeswehr zu erhalten“, betonte Kiesewetter. Am Schluss der Wehrpflicht sei nur noch ein Bruchteil der wehrfähigen Männer überhaupt eingezogen worden, da man bei weitem nicht mehr so viele Wehrpflichtige gebraucht habe wie früher. Zudem werde das Handwerk des modernen Soldaten immer anspruchsvoller, vieles sei während der begrenzten Zeit des Wehrdienstes nicht mehr zu erlernen. Die Bundeswehr müsse sich professionalisieren, dazu gehöre auch eine gute Ausstattung. „Wir sehen ganz aktuell, dass auch in Europa der Frieden brüchig sein kann“, so Kiesewetter. „Gerade wir Vertriebenen wissen, was Kriege und völkerrechtswidrige Annexionen anrichten können, wir haben es am eigenen Leibe erfahren. Umso mehr unterstützen wir unsere Bundeswehr bei ihrem Auftrag, unser Land und den Frieden in Europa zu schützen. Und wir unterstützen unsere Kanzlerin in ihrem klaren Kurs, den Bruch des Völkerrechts in Europa nicht unbeantwortet zu lassen“, betonte die Vorsitzende der UdVF-Nordwürttemberg, Helga Ruhnke, in ihrem Schlusswort.