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19.10.2014, 20:00 Uhr
Johannes-Josef Miller neuer Vorsitzender
Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Waldstetten/Wißgoldingen
Zur Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Waldstetten/Wißgoldingen konnte Vorsitzender Thomas Schaefer im „Hölzle“  in Weilerstoffel neben dem Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Scheffold und Bürgermeister Michael Rembold zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Es gab Rechenschaftsberichte, Ehrungen, Wahlen und den Bericht aus Stuttgart mit reger Diskussion.
Das Bild Ehrungen zeigt den scheidenden und den zukünftigen Vorsitzenden, die Geehrten und den Landtagsabgeordneten Stefan Scheffold v. l.: Jürgen Guth, Thomas Schaefer, Herta Kunz, Johannes-Josef Miller, Bruno Barthle, Johannes Peters, Crescenz Kurz u
Zunächst gedachte die Versammlung dem verstorbenen langjährigen CDU-Vorsitzenden Vinzenz Schultes aus Wißgoldingen.
Thomas Schaefer ging in seinem Rückblick auf die Mitgliederbewegung und die verschiedensten Aktivitäten ein. Er erinnerte an das 60 jährige Jubiläum der CDU Waldstetten, an das große Engagement im Zusammenhang mit den Bundes-, Europa- und Kommunalwahlen, das Schülerferienprogramm, die Bachputzete und den Vortrag „Aktuelle Bildungspolitik“.
Den Kassenbericht erstattete Ulrich Michailow, die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
Johannes Peters (50 Jahre), Maria Hänle (40 Jahre), Kurt Stütz (40 Jahre), Johannes-Josef Miller (40 Jahre), Karl Mangold (30 Jahre), Jürgen Guth (30 Jahre), Herta Kunz (25 Jahre), Bruno Barthle (25 Jahre) und Creszenz Kurz (25 Jahre).
Turnusgemäß fanden Wahlen statt mit folgendem Ergebnis:
Johannes-Josef Miller (Vorsitzender), Sören Sturm (stellv. Vorsitzender), Christine Lerchenmüller (stellv. Vorsitzende), Gernot Wahl (stellv. Vorsitzender), Ulrich Michailow (Kassierer), Rainer Barth (Pressewart), Anne-Sybill Kitzenmaier (Schriftführerin), Petra Arnold (Beisitzerin), Friedrich Belko (Beisitzer), Markus Bosch (Beisitzer) Elisabeth Heilig (Beisitzerin), Dr. Wolfgang Kleinekathöfer (Beisitzer), Karl Kurz (Beisitzer), Dr. Hubert Menrad (Beisitzer), Albert Seiz (Beisitzer), Thomas Schaefer (Beisitzer), Rudolf Koyer (Kassenprüfer), Cornelia Maier (Kassenprüferin).

Zu Beginn seiner Ausführungen stellte Dr. Stefan Scheffold, MdL, die vor allem auch mit Landesmitteln finanzierten enormen Investitionen im Raum Schwäbisch Gmünd mit Tunnelbau, Landesgartenschau und Stadtumbau heraus.
Viele Entscheidungen der grün-roten Landesregierung führten heute zu harscher Kritik. Auch das „Gehörtwerden“ stehe nur auf dem Papier. Bei Gesprächsrunden in der Region über Stromtrassen fehlten die Grünen permanent. Auch der ländliche Raum werde stark vernachlässigt.
Dem Grunde nach würden die neu eingerichteten Gemeinschaftsschulen nur die bisherigen Hauptschulen ersetzen. Durch den Wegfall der Grundschulempfehlungen habe die Zahl der Sitzenbleiber zugenommen. Weitere Fehlentscheidungen sah der Abgeordnete in der willkürlichen Wiedereinführung des G 9 Zuges an den Gymnasien und die Polizeireform.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche habe sich dramatisch erhöht. Nach wie vor sei der Straßenbau ein Stiefkind der Landesregierung.

Für die Landtagswahlen 2016 haben sich mit Landtagspräsident Guido Wolf und dem Landesvorsitzenden Thomas Strobl zwei kompetente Bewerber für den Ministerpräsidenten gemeldet. Nach der Durchführung von 6 Regionalkonferenzen müssten sich die Bewerber einer Mitgliederbefragung unterwerfen.

In der Diskussion machte Bürgermeister Michael Rembold auf die Sorgen der Gemeinden im ländlichen Raum aufmerksam. Die Mittel aus dem Ausgleichstock würden nicht gerecht verteilt werden. Für die ärztliche Versorgung müssten bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden, da die Planungsräume zu groß seien. Für das schnellere Internet gebe es leider zu wenig Betreiber.
Der neu gewählte CDU-Vorsitzende Johannes-Josef Miller beschrieb die Zukunftsaufgaben der Gemeinde mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt, der Rathaussanierung bzw. Neubau und der Bildungspolitik.
Weitere Themen waren die Maut und das Tempo-Limit im Bereich von Ortsdurchfahrten. Karl Kurz verwies auf die Nachteile, die das geplante Freihandelsabkommen mit den USA bringen wird.

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