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06.05.2012, 11:17 Uhr
Betreuungsgeld auf Rente anrechnen
Die Frauen Union Hüttlingen hat den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter zum Politischen Frühschoppen nach Hüttlingen eingeladen. Betreuungsgeld, nichtrentenwirksame Arbeitsverhältnisse, Organspendeausweis und die Reformpläne in der Pflege waren neben der Energiewende die zentralen Themen.

Die CDU Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag vertrete die Position der Frauen Union und wolle, dass das Betreuungsgeld auf die Renten der Frauen angerechnet werde, so Roderich Kiesewetter. Es werde die Frage diskutiert, wie Rentenlücken von Frauen, die sich vorwiegend um Kinder kümmern und deshalb häufig in nichtrentenwirksamen Arbeitsverhältnisse beschäftigt sind oder waren, abgemildert werden könnten. Dies sei von zentraler Bedeutung.

Eine große Sorge der anwesenden Landwirte war die geforderte Schaffung von Ausgleichflächen für die Erstellung von Windkraftanlagen. Es könne nicht sein, dass man für eine so genannte „ökologische Energiegewinnung“ gutes Ackerland als Ausgleichsfläche zur Verfügung stellen müsse und die Abstandsflächen dieser Anlagen zur Wohnbebauung geringer sein müsse als zu einem Biotop. Hier stimmten die Wertigkeiten nicht mehr. Politisches Handeln sei dringend notwendig, um einen weiteren Landverbrauch für die Energiegewinnung zu verhindern, so die Landwirte einmütig.

Roderich Kiesewetter erläuterte zudem die künftige Vorgehensweise bei der Organspende und beim Organspendeausweis sowie die geplanten Änderungen in der Pflegeversicherung. Darüber hinaus ging er in der Diskussion auf den Rettungsschirm und dessen Auswirkungen auf Deutschland ein.

 

Info: Die Frauen Union steht der CDU nahe, ist aber eine eigenständige Organisation mit eigener Mitgliedschaft. Weitere Informationen unter www.fu-bw.de.