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22.02.2014, 04:00 Uhr | Schwäbische Post / Alexander Gässler
Uschi Barth führt CDU in den Wahlkampf
Der Stadtverband Aalen nominiert die Kandidaten für die Kommunalwahl – Vier Stadträte hören auf
Der CDU-Stadtverband Aalen hat nach einem zweistündigen Abstimmungsmarathon die Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai nominiert. Uschi Barth führt die Liste an. In Wasseralfingen steht Alfred Roder auf Platz eins.
Aalen - Es war der Wunsch des Vorstands. Denn: Die CDU will auf keinen Fall zwei Zugpferde verlieren. Uschi Barth, die seit 1980 im Aalener Gemeinderat sitzt und sich eigentlich schon mit dem Gedanken getragen hatte, nicht mehr anzutreten, macht nun doch weiter. Sie hatte bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren das zweitbeste Ergebnis für die Partei erzielt – nach Dr. Karl Franke. Der Fraktionsvorsitzende im Rat zieht sich bekanntlich aus beruflichen Gründen aus der Kommunalpolitik zurück.
Überraschungen blieben bei der Nominierung am Freitagabend im Sparkassenforum der Scholz-Arena aus. Der nicht immer linienkonforme und aus der Partei ausgetretene Alfred Roder führt die Wasseralfinger Liste an. Ausschlaggebend dürfte gewesen sein, dass Roder im größten Stadtbezirk zuletzt die meisten Stimmen für die CDU geholt hat. Dr. Hans-Jürgen Hof tritt nicht mehr an.
In Waldhausen macht Georg Buchstab Schluss. Der unter anderem aus seiner Zeit im DRK stadtbekannte Anton Nuding soll jetzt das zweite Direktmandat für die CDU gewinnen.
In Hofen hört Georg Stock auf. Der parteilose Ortsvorsteher Patriz Ilg nutzte die Gelegenheit, um Werbung in eigener Sache zu machen. Er wolle seine Erfahrungen für die CDU einbringen, sagte der 56-Jährige. Der Ortsverband hatte Ilg auf Position drei nominiert, im Stadtverband blieb es dabei. Es dürfte spannend werden, wie sich Ilg am Ende schlägt. Per Hauptsatzung stehen den Stadtbezirken in Hofen, Waldhausen, Ebnat, Dewangen und Fachsenfeld je zwei Sitze im Aalener Rat zu.
Eine wunderbare Mischung sei zusammengekommen, sagte Stadtverbandsvorsitzender Peter Peschel: Jung und Alt, Angestellte, Selbstständige, Beamte, Rentner – und genügend Frauen. Nur auf das Zebraprinzip wonach Frauen und Männer im Wechsel aufgestellt werden, hat die CDU verzichtet. Peschel verwehrt sich gegen Kritik von außen. „Wir reden in anderen Sstädten auch nicht rein, wie sie ihre Listen aufstellen.“
In der Kernstadt kandidieren: Ursula Barth, Carl-Utz Rossaro, Peter Peschel, Sieglinde Bullinger, Thomas Wagenblast, Christoph Rohlik, Eveline Müller, Inge Schmid-Birkhold, Rosa Walter, Petra Walter, Philipp Deutsch, Nadine Dümann, Julian Hutschenreuther, Markus Thiele, Alexander Maier und Elke Bochinski.
In Dewangen: Margit Schmid, Bernhard Kohn und Jürgen Meyer.
In Ebnat: Manfred Traub, Uwe Grieser, Anja Werner und als Ersatzkandidatin Christine Schubert.
In Fachsenfeld: Günter Höschle, Andrea Hermann und Egmont Wilhelm.
In Hofen: Eduard Newerkla, Regina Köder und Patriz Ilg.
In Unterkochen: Ulrich Starz, Anton Funk, Joachim Feil und Wolfgang Hägele.
In der Weststadt: Hartmut Schlipf, Michael Kurz, Anita Siemens, Samuel Gail, Professor Holger Wengert und Flavia Engelhardt.
In Waldhausen: Herbert Brenner, Anton Nuding und Karl Dambacher.
In Wasseralfingen: Alfred Roder, Josef Fuchs, Peter Köditz, Volker Braun, Brigitte Harsch und Armin Abele.
Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler führt die Aalener CDU-Liste für die Kreistagswahl an. Dr. Eberhard Schwerdtner kandidiert, wie er sagte, ein letztes Mal. Es folgen: Herbert Brenner, Ursula Barth, Manfred Traub, Carl-Utz Rossaro, Josef Fuchs, Franz-Xaxer Ladenburger, Margit Schmid, Sieglinde Bullinger, Flavia Engelhardt, Harry Kühn, Michael Wagner, Lutz Kiesewetter, Tomas Sturm, Thomas Wolter, Wolfgang Brenner, Professor Holger Wengert, Petra Walter, Eduard Newerkla, Diana Ehinger und als Ersatzkandidat Philipp Deutsch.