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21.11.2013, 16:00 Uhr | Winfried Mack MdL
Bundesverkehrswegeplan und Generalverkehrsplan des Landes: Pläne von Verkehrsminister Hermann „bitter für die Ostalb“
Roderich Kiesewetter und Winfried Mack setzten sich für B29a und Ortsumfahrungen Trochtelfingen und Pflaumloch ein
Die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack sind mit den Plänen von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nicht einverstanden, die B29a (Unterkochen-Ebnat) weit hinten zu positionieren und für die Ortsumfahrung Trochtelfingen und Pflaumloch im Zuge der B29 kein Planungsrecht vorzusehen. „Diese Pläne sind bitter für die Ostalb“.
Die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack weisen darauf hin, dass mit den konkreten Planungen für die Ortsumfahrung Ebnat bereits vor vier Jahren begonnen wurde. Seinerzeit sei angedacht gewesen, dass die Stadt Aalen über einen Bebauungsplan nach Abschluss der Planungen das Baurecht schafft. Danach hätte die Ortsumfahrung Ebnat gebaut werden können. Auch für Unterkochen hätte der Aalener Gemeinderat eine Lösung beschlossen. All dies würde durch die nachrangige Einstufung der B29a durch Verkehrsminister Hermann jetzt zunichte gemacht.

Um einen Weg für eine raschere Verwirklichung der B29a zu finden, schlagen die Abgeordneten vor, diese Straße in zwei oder drei Abschnitten zu bauen. „Wichtig ist, dass die Menschen in Unterkochen und Ebnat so schnell als möglich entlastet werden“. Derzeit wolle der Verkehrsminister dem Bund eine Gesamtmaßnahme B29a im Umfang von 27 Mio. Euro vorschlagen, dies aber nachrangig.

„Darüber hinaus brauchen wir für Bopfingen-Trochtelfingen und Riesbürg-Pflaumloch endlich das Planungsrecht“, so Roderich Kiesewetter und Winfried Mack. „Wir sehen die B29 als zentrale West-Ost-Achse für die gesamte Region Ostwürttemberg“.

Als große Enttäuschung bezeichneten die Abgeordneten auch den Maßnahmenplan von Minister Hermann zu den Landesstraßen, den dieser am Mittwoch ebenfalls veröffentlicht hat. Für den gesamten Ostalbkreis sind als Neubau- oder Ausbaumaßnahme bis zum Jahr 2025 nur die Ortsumfahrungen Bargau und eine Ausbaumaßnahme bei Brastelburg vorgesehen. Verkehrspolitisch sei dies eine Bankrotterklärung.