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02.02.2007, 16:12 Uhr
Die Gesundheitsreform ist eine Reform für die Versicherten
Der Abgeordnete dieses Wahlkreises, Norbert Barthle (CDU) ist davon überzeugt, dass die heute beschlossene Gesundheitsreform das anerkannt hohe Niveau der Gesundheitsversorgung in Deutschland sichern helfe. „Diese Reform ist eine Reform für die Versicherten“, betonte Barthle anlässlich der abschließenden Lesung des Reformpakets im Bundestag. Der Leistungsumfang werde nicht eingeschränkt, sondern ausgeweitet, außerdem komme es weder zu verschärften Zuzahlungsregelungen noch zu Einschnitten in den Leistungskatalog.
Barthle: „Die Chancen dieser Reform sind größer als die Risiken. Mit der Reform werden bestehende Versorgungslücken zum Wohle der Versicherten geschlossen: Sie erhielten wesentlich mehr Auswahlmöglichkeiten mit einer Vielzahl von Tarifen, je nach Leistungsumfang. Von staatlicher Einheitsmedizin, wie manche Kritiker behaupteten, kann nach meiner Überzeugung keine Rede sein.“

Obwohl Deutschland über ein modernes und leistungsfähiges Gesundheitssystem verfüge, bleibe festzuhalten, dass die gesetzliche Krankenversicherung in den letzten Jahren immer mehr an ihre Leistungsgrenzen gestoßen sei. Und zwar ungeachtet einer Vielzahl Kosten dämpfender Maßnahmen. Um die Arbeitskosten von den steigenden Gesundheitskosten zu entlasten und damit mehr Wachstum und Arbeitsplätze zu ermöglichen, habe sich die Koalition für die Einführung des Gesundheitsfonds entschieden. Er leiste einen Beitrag zur nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems, indem er auf drei Säulen beruhe: einem lohnbezogenen Anteil, einem Steuerzuschuss und einem Zusatzbeitrag.

„Wir wollen und müssen die Wirtschaftlichkeitsreserven erschließe, die auch heute noch im Gesundheitswesen stecken, das geht mit Wettbewerb am besten. Deshalb erhalten die Kassen eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, um mit Leistungserbringern Verträge abzuschließen oder mit Arzneimittelherstellern über die Preise zu verhandeln,“ so Barthle. „Hier wird Bewegung in das System hineinkommen”, zeigte sich der Abgeordnete sicher.

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