Neuigkeiten

20.05.2007, 14:35 Uhr
Thomas Wagenblast beim Kongress der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) in Stockholm
Der Aalener Thomas Wagenblast von der Jungen Union (JU) Ostalb war beim 6. Kongress der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP - Youth of the European People´s Party) Delegierter für die JU Deutschlands. In Stockholm trafen sich rund 240 Vertreter von insgesamt 52 christdemokratischen und konservativen politischen Jugendorganisationen aus 35 europäischen Ländern, die 1,2 Millionen Mitglieder europaweit repräsentieren.

Eine Aufgabe der Delegierten war es, einen neuen Vorstand zu wählen. Als neuer Vorsitzender wurde der Grieche Yannis Smyrlis als Nachfolger des Norwegers David Hansen gewählt. Erster Stellvertretender Vorsitzender von YEPP wurde der Vorsitzende der Internationalen Kommission für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik der JU Deutschlands, Thomas Schneider, aus dem JU-Landesverband Sachsen.
Die Delegation der Jungen Union Deutschlands beim YEPP-Kongress in Stockholm. Mit dabei: Thomas Wagenblast von der Jungen Union Ostalb (zweiter von rechts), der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands Philipp Missfelder (vierter von links) sowie d
In Stockholm wurde auch das 10-jährige Jubiläum des größten europäischen Verbandes politischer Jugendorganisationen gefeiert. Am Kongress nahm auch der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt teil, der Gründungsvorsitzender von YEPP im Jahr 1997 war.


In der politischen Arbeit ging ein starkes Signal für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung der Jugend in Europa aus. So wurde unter anderem, ein neues politisches Grundsatzprogramm beschlossen, um Akzente in die Europäische Volkspartei (EVP) zu setzen. Mit einer Resolution zur politischen Lage in Weißrussland, die von der JU eingebracht und vom Kongress beschlossen wurden, demonstriert YEPP sein Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte.

Thomas Wagenblast zeigte sich beeindruckt vom Kongress: „Europa begegnet uns in der politischen Auseinandersetzung zu häufig in Dimensionen überbordender Bürokratie und unverhältnismäßig detaillierter Regulierung. Gerade bei einem solchen Kongress mit vielen Menschen aus verschiedenen Ländern wird deutlich, wie wichtig für uns die Vision eines in Vielfalt, Frieden und Wohlstand geeinten Kontinents ist. Was ich von diesem Wochenende mitnehme: Nur wenn die Menschen in den Ländern Europas diese Vision erkennen und mittragen wollen, hat die EU eine Zukunft.“