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23.05.2007, 14:32 Uhr
VdK und Senioren-Union fordern Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel
Die Senioren-Union unterstützt eine bundesweit laufende Unterschriftenaktion des Sozialverbandes VdK. Dies wurde im geschäftsführenden Vorstand der SU beschlossen und dem VdK-Präsidenten, Walter Hirrlinger, schriftlich mitgeteilt. Die Senioren-Union fordert schon seit längerem, Arzneimittel in den Leistungskatalog für Leistungen aufzunehmen, die mit einem ermäßigten Steuersatz zu belegen sind.
Der Sozialverband VdK nimmt die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 16 auf 19% zum Anlass, auf die weitere Belastung der Versicherten und Patienten hinzuweisen.

Besonders betroffen sind ältere Menschen mit geringem Einkommen, chronisch Kranke und Menschen mit Gehbehinderung. Es ist einmalig in der Europäischen Union und sozial ungerecht, dass die Versicherten in der BRD auf lebenswichtige Produkte, wie Arznei- und medizinische Hilfsmittel, den vollen Mehrwertsteuersatz zu entrichten haben. Für Brot dagegen, das genauso lebenswichtig ist, wird nur der halbe Mehrwertsteuersatz verlangt.

Das Ergebnis der Unterschriften-Aktion wird der Bundeskanzlerin übergeben. Der Kreisverband Ostalb der SU bittet seine Bundestags- und Landtagsabgeordneten um entsprechene Unterstützung.

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