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06.06.2007, 13:56 Uhr
Arbeitslosigkeit sinkt weiter, Beschäftigungswachstum hält an!
Zu den aktuellen von der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Mai 2007 veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle:
Angesichts der hervorragenden Zahlen ist es an der Zeit Danke zu sagen! Mein Dank gilt all denen, die wesentlich zu diesem Aufschwung beigetragen haben - den Unternehmern und Beschäftigten. Diese Leistung ist Ansporn für die Politik, ihre Aufgaben zuverlässig und zügig zu erledigen. Deshalb müssen die Lohnzusatzkosten unter die 40-Prozentmarke. Nutzen wir die Chance und senken den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf unter 4%. Der Spielraum dafür ist da. Dies wäre der niedrigste Wert seit 25 Jahren!

Dazu gehört auch die massive Entrümpelung der Arbeitsmarktpolitik. 80 komplizierte, teure und teilweise völlig unwirksame Instrumente sind viel zu viel. Eine Halbierung ist notwendig!

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai 2007 im Zuge der Frühjahrsbelebung gegenüber dem Vorjahresmonat um 161.000 auf nun 3,806 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr wurden im Mai 732.000 Arbeitslose weniger gezählt. Besonders erfreulich ist die starke Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 618.000 gegenüber dem Vorjahr. Dabei entfällt deutlich mehr als die Hälfte des Anstiegs auf Vollzeitstellen. Von allen gemeldeten Stellen waren 404.000 – also mehr als 60 Prozent – für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 108.000 mehr als vor einem Jahr.
Die günstige Entwicklung erklärt sich vor allem mit dem konjunkturell bedingten Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Daneben hat aber auch die verbesserte Betreuung der Arbeitslosengeld II-Bezieher eine Rolle gespielt.
Neben den guten Arbeitsmarktdaten setzen die von der Koalition beschlossenen Pläne für Kombilohn-Modelle für langzeitarbeitslose Jugendliche und eine Förderung von Langzeitarbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemmnissen positive Signale für den Abbau der Arbeitslosigkeit. Durch deren Umsetzung werden zum einen Jugendliche die Chance erhalten, sich am Arbeitsplatz zu bewähren und ihre Qualifikation zu verbessern. Zum anderen können Langzeitarbeitslose langfristig in reguläre Beschäftigung integriert werden.

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