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02.07.2007, 12:38 Uhr
Zukunft unserer Hauptschulen im Ostalbkreis sichern!
Die Junge Union Ostalb begrüßt den Beschluss der Landesregierung am dreigliedrigen Schulsystem weiter festzuhalten und zusätzliche Finanzmittel und mehr Personal zur Stärkung der Hauptschulen beizusteuern.
Und das aus gutem Grund: „Das baden-württembergische Erfolgsmodell hat im PISA-Vergleich die ideolgisch gefärbten Gesamtschulexperimente anderer Bundesländer um Längen geschlagen. Angesichts des unverdient schlechten Images der Hauptschulen müssen Wege gesucht werden, wie vorhandene Defizite angegangen werden können.“ so der JU Kreisvorsitzende Michael Dambacher. Lösungselemente müssen insbesondere aus Sicht der Jungen Union eine bessere Integration ausländischer Schüler, sowie eine verstärkte Berufsorientierung und -förderung sein.


Ergänzend hierzu bedarf es aber auch einer landesweiten Imagekampagne und lokalem Engagement der Kommunalpolitiker in den Gemeinden vor Ort, um das Bild der Hauptschulen in der Öffentlichkeit wieder zu korrigieren.Die JU Ostalb fordert daher Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen, aber auch die Berufschulen des Landkreises zu einer verstärkten Kooperation mit den örtlichen Hauptschulen auf. „Damit könne man auch dem Vorwurf der Betriebe, dass viele Hauptschulabsolventen nicht ausbildungsfähig entgegentreten.“ erklärt Dambacher weiter.

Im Hinblick auf die teilweise dramatisch sinkenden Schülerzahlen in den Gemeinden des Ostalbkreises in den kommenden Jahren müssen die vorhandenen Ressourcen sinnvoller zukünftig genutzt werden. Innerhalb des Ostalbkreises bedarf es daher einer gemeinsamen Abstimmung der Gemeinden und des Landkreises untereinander mit der Fragestellung, wo Hauptschulstandorte zukünftig sinnvoll geführt werden können. Das diese Abstimmung unter den Bürgermeistern im Landkreis nicht leicht sein wird, ist den Mitgliedern der Jungen Union bewusst. Jedoch ist dieser Weg notwendig, um auch nachfolgenden Schülergenerationen eine hohe Bildungsqualität und große Angebotsvielfalt zu gewährleisten. Durch Zusammenschlüsse und Kooperationen unter den Gemeinden können vernünftige Schulklassengrößen wieder geschaffen werden, die Schüler durch Lehrer besser betreut und individuell gefördert werden.

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