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27.09.2007, 12:07 Uhr
Brunnhuber und Mack: Der Ausbau der Strecke Crailsheim – Goldshöfe ist für die ganze Region von großer Bedeutung
Im Hinblick auf den nächsten Bundesverkehrswegeplan wandten sich die Abgeordneten Winfried Mack und Georg Brunnhuber sowie Dr. Stefan Scheffold und Bernd Hitzler in einem Brief an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech und den Generalbevollmächtigten der Deutsche Bahn AG, Werner W. Klingberg. Sie bitten darum, die Strecke Crailsheim – Goldshöfe für einen zweigleisigen Ausbau vorzusehen. Dies sei eine Forderung der gesamten Region Ostwürttemberg, der Wirtschaft und aller Bürgermeister und Landräte.
Der zweigleisige Ausbau dieser ca. 30 Kilometer langen Strecke sei dringend erforderlich, um einen reibungslosen und pünktlichen Verkehr des IC zwischen Stuttgart und Nürnberg zu gewährleisten.

Die Abgeordneten äußerten die feste Überzeugung, dass diese Strecke durch Stuttgart 21, aber auch durch den Ausbau der Strecken Nürnberg – Erfurt und Erfurt – Leipzig bis 2016 enorm an Bedeutung gewinnen werde.

„Wenn Nürnberg – Leipzig – Berlin im Jahr 2016 voll ausgebaut sein wird, beträgt die Fahrtzeit von Stuttgart nach Berlin über Nürnberg deutlich unter fünf Stunden, nach Leipzig deutlich unter vier Stunden“, erläutern Mack und Brunnhuber. Die Fahrtstrecke von Stuttgart über Mannheim und Frankfurt nach Berlin sei demgegenüber wesentlich länger. Diese Fahrt werde länger dauern, auch wenn Mannheim – Frankfurt ausgebaut sein wird.

„Es geht also um die Verbindung zwischen dem Südwesten und dem Nordosten Deutschlands. Durch den zweigleisigen Ausbau der relativ kurzen Strecke zwischen Goldshöfe und Crailsheim könnte diese leistungsfähige Fernverbindung komplettiert werden“, so die Abgeordneten in dem Schreiben.