Pressearchiv

25.03.2017 | Aalener Nachrichten
Ebnaterin auf CDU-Liste für Bundestag
Sarah Schmid wird am Samstag in Sindelfingen mit 97,4 Prozent auf diesen Listenplatz gewählt
Die 28-jährige Sarah Schmid aus Ebnat kandidiert auf Platz 28 der CDU-Landesliste für den Bundestag. Beim Parteitag am Samstag in Sindelfingen ist sie mit 97,4 Prozent auf diesen Listenplatz gewählt worden. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden“, teilt sie den „Aalener-Nachrichten/Ipf- und Jagst-Zeitung“ auf Anfrage mit. Sie habe sich den Parteimitgliedern vorgestellt und die Atmosphäre auf dem Parteitag als sehr gut empfunden.
Der Einstieg vor großem Publikum war ihr bereits gelungen, als die CDU Nordwürttemberg vor zwei Wochen, wie berichtet, bei ihrer Bezirksvertreterversammlung in Kornwestheim ihre Listenkandidaten bestimmte. Damals ging die Ebnaterin für den und mit Rückendeckung des Kreisverbandes Ostalb ins Rennen. Ihr Auftritt war offensichtlich souverän, denn bei einer Kampfkandidatur um den neunten Platz gab sie mit einem Ergebnis von satten 75 Prozent einer Mitbewerberin aus dem Kreis Esslingen das Nachsehen. Die junge Politikerin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Regensburg tätig ist und dort an ihrer Promotion arbeitet, hat bereits angekündigt, sie wolle im Wahlkampf vor allem für die Themen Außenpolitik, Wirtschaft und Bildung werben und gezielt junge Wähler ansprechen.


Kiesewetter unterstützen

Der neunte Platz in Kornwestheim bedeutete bereits, dass sie beim Landesparteitag in Sindelfingen mit Platz 28 der Landesliste rechnen konnte. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass sie im Herbst im Berliner Reichstag in einem der blauen Abgeordneten-Sessel Platz nehmen kann. Denn: Gewöhnlich gewinnt die CDU im Land viele Wahlkreise direkt, bei der Wahl 2013 waren es sogar alle 38. Nur der Rest der 43 CDU-Abgeordneten ist über die Liste eingezogen oder im Laufe der Legislaturperiode nachgerückt. In der zu Ende gehenden war Platz 22 noch für einen Sitz im Parlament gut.

Sarah Schmid hatte im Gespräch mit unserer Zeitung bekanntlich erklärt, mit ihrer Kandidatur wolle sie vor allem den direkt gewählten Abgeordneten Roderich Kiesewetter unterstützen. Dieser tritt auch im September ohne Absicherung auf der Landesliste an und will das Direktmandat für die CDU verteidigen. Allerdings kann der Wahlkreis Aalen/Heidenheim in der kommenden Wahlperiode mit drei Abgeordneten rechnen, denn die SPD-Bewerberin Leni Breymaier hat als Spitzenkandidatin ihrer Partei die Fahrkarte nach Berlin so gut wie in der Tasche. Außerdem rechnet sich auch die Grünen-Kandidatin Margit Stumpp Chancen aus, ein gutes Ergebnis ihrer Partei vorausgesetzt. Sie steht auf Platz 13 der Landesliste, bei der Wahl 2013 waren die ersten zehn Bewerberinnen und Bewerber zum Zug gekommen.

Nächste Termine

Weitere Termine
Landesverband Baden Württemberg