Pressearchiv

11.03.2016 | Aalener Nachrichten
Kanzlerin Merkel stärkt Mack den Rücken
Wahlkampfveranstaltung mit der CDU-Bundesvositzenden in der Aalener Stadthalle
Die Menschen in der Aalener Stadthalle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihrer Politik überzeugt. Der starke Beifall, den die CDU-Bundesvorsitzende während ihrer Rede und insbesondere am Ende ihres Wahlkampfauftritts erhielt, als die Menschen aufstanden und applaudierten, lassen jedenfalls diesen Schluss zu. Merkel glaubt fest daran, dass dieses Land die Flüchtlingskrise meistert. „Wir schaffen das“, davon ist sie überzeugt.
Von Personenschützern umrahmt und in Begleitung des CDU-Landtagsabgeordenten Winfried Mack (Zweiter von rechts) betritt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Stadthalle.
Nicht bis auf den letzten Platz belegt war die Stadthalle. Vor allem im hinteren Bereich blieben Sitze leer. Die nicht ganz 1000 Menschen, die zu der Wahlveranstaltung kamen, erlebten indes eine Kanzlerin, die sich ganz bürgernah und geerdet gab, eine Politikerin, die Ziele hat und dafür kämpft, eine überzeugte Europäerin und eine Frau, die für die Werte, die Deutschland stark machen, für die Rechtsordnung und die Religionsfreiheit einsteht. Merkel forderte denn auch die Anwesenden in ihrer frei gehaltenen Rede auf, selbst nach diesen Werten zu handeln. Und sie machte gleichzeitig deutlich, wer kriminelle Handlungen begeht – egal ob Flüchtling oder Deutscher – müsse bestraft werden. Wer aber vor Terror und Krieg flieht, dem müsse geholfen werden, mahnte sie. Von den Flüchtlingen wiederum könne erwartet werden, dass sie die Integrationsangebote annehmen. Mit ihrer Politik will die Kanzlerin erreichen, dass nachhaltig weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die illegale Migration müsse gestoppt werden, die Fluchtursachen bekämpft und der Türkei geholfen werden, erläuterte sie ihr Konzept einer europäischen Flüchtlingspolitik.

Eingangs griff die CDU-Chefin jedoch auch landespolitische Themen auf und teilte dabei in Richtung der von den Grünen geführten Landesregierung aus. So entschuldigte sie das verspätete Eintreffen des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Stobl mit dem knappen Hinweis: „Mit der Verkehrspolitik war’s ja nicht so toll. “ Beifall. Strobl steckte im Stau und kam deshalb später. Oder Merkel zu Bildungspolitik: Menschen seien unterschiedlich, deshalb gelte es darauf zu achten, dass sie ihre persönlichen Stärken entwickeln könnten.

Zuvor gab Merkel in einer von Laura Rihm moderierten kurzen Talkrunde sogar Persönliches preis. So geht sie nach einem harten Arbeitstag gleich ins Bett, manchmal kocht sie gern, geht spazieren und freut sich, über Ostern vielleicht mal ein Buch lesen zu können. Landtagskandidat Winfried Mack freute sich im Gespräch über die Unterstützung Merkels im Wahlkampf: „Der Rückwind tut gut.“ Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter eröffnete der Landtagsabgeordnete die Veranstaltung und hieß eine lange Reihe von Ehrengästen willkommen. Die Liste reichte von den Politikern aus den eigenen Reihen bis zu in Vereinen ehrenamtlich Engagierten. Musikalisch beschwingt untermalte die Bigband des Schubart-Gymnasiums die Veranstaltung. Dafür gab’s am Schluss ein Extragruppenbild mit der Kanzlerin.

Nächste Termine

Weitere Termine
Landesverband Baden Württemberg