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01.01.2016 | Schwäbische Post
Silvestergespräch mit positivem Resumee
Westhausener Gemeindegeschehen 2015 steht im Mittelpunkt der Veranstaltung des CDU-Ortsverbands
Darin war man sich einig beim Silvestergespräch im Rathaus: 2015 wird trotz Krisen als ein gutes Jahr in die Annalen der Gemeinde Westhausen und des Ostalbkreises eingehen.
Dennoch hörte man in einer Diskussion auch Sorgen von Bürgern, mit der Frage wie man die Flüchtlingskrise bewältigen wolle und bemängelte, dass die Polizei am Ort nur mit einem einzigen Fahrzeug ausgestattet sei und das für den gesamten Raum Kapfenburg.

Namens des Veranstalters, des CDU-Ortsverbandes begrüßte Vorsitzender Christoph Hald unter den Teilnehmern auch Mandatsträger, Vereinsvorsitzende und als Gastgeber im Forum mit CDU-Politikern Bürgermeister Herbert Witzany. Dieser reflektierte das Gemeindegeschehen 2015 positiv; wegen des hohen Gewerbesteueraufkommens, der zukunftsträchtigen Investitionen und Tilgungen von Krediten. Dieses Jahr wolle man an Pfingsten mit dem Um-und Erweiterungsbau der Propsteischule beginnen, dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Lippach, die Jagstbrücke in Westerhofen sanieren und in Reichenbach neues Bauland erschließen.

Landrat Klaus Pavel sagte mit nur 3,2 Prozent Arbeitslosen stehe der Ostalbkreis so gut da. Dazu käme ein Rekordsteueraufkommen der 42 Städte und Gemeinden von 400 Millioen Euro. Er gab allerdings auch zu bedenken, dass dieses Niveau nur gehalten werden könne, wenn Gewerbe und Industrie wettbewerbsfähig blieben, weswegen man weiter in Bildung investiere und in die bevorstehende Breitbandverkabelung. Pavel lobte das duale Ausbildungssystem, die Aalener Fachhochschule mit 5000 Studierenden und die Bereitschaft vieler Menschen, Flüchtlinge zu integrieren.

Landtagsabgeordneter Winfried Mack beleuchtete die Weltpolitik. Er projizierte die Problematik von Menschen auf der Flucht auf die europäische Union, die kein Mandat besitze Flüchtlinge „zu verteilen“ und Gefahr laufe in Nationalstaatspolitik zu verfallen. Er sagte, dass der rot-grünen Regierung in Stuttgart konkrete Pläne fehlten, künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Polizeireform, die Winfried Mack angesprochen hatte, war auch Thema der Diskussion. Eberhard Viert (Reichenbach) berichtete von einem Vorfall. Demnach hätte ein diensthabender Polizeibeamter auf dem Westhausener Posten nicht zu einem Einsatz nach Lauchheim gelangen können, weil sein Kollege mit dem einzigen Dienstfahrzeug unterwegs gewesen sei. Für Heiterkeit sorgte der Vorschlag von Eugen Hauber (Reichenbach), die Polizeiadministration solle doch die E-Klasse-Fahrzeuge durch B-Klasse ersetzen, was eine Verdoppelung ergäbe.

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