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09.06.2017, 14:00 Uhr | CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Wir entwickeln die gymnasiale Oberstufe zeitgemäß weiter
Der Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und der bildungspolitische Sprecher, Karl-Wilhelm Röhm MdL zur Neukonzeption der Oberstufe am Gymnasium
Die CDU-Landtagsfraktion schlägt eine Neukonzeption der Oberstufe am Gymnasium vor. Ziele sind mehr Wahlfreiheit, ein höheres Leistungsniveau bei gleichzeitig breiter Allgemeinbildung und damit eine bessere Vorbereitung auf die Anforderungen des Studiums.
Unser Vorschlag verbessert die Qualität des baden-württembergischen Abiturs. Zugleich öffnet er größeren Raum für die individuellen Begabungen, die fachlichen Interessen und die persönlichen Ziele der Abiturientinnen und Abiturienten. Wir verstärken die zur Studienvorbereitung notwendige Spezialisierung, ohne beim  Ziel einer breiten Wissensvermittlung Abstriche zu machen. Wir entwickeln die gymnasiale Oberstufe damit zeitgemäß weiter und überwinden oft kritisierte konzeptionelle Nachteile der bisherigen Kursstufe.

Nach dem Konzept der CDU-Fraktion sollen Schüler der Oberstufe künftig drei Fächer als Intensivkurse mit je fünf Wochenstunden belegen. Dabei wird es auch neue Wahlmöglichkeiten geben – wie etwa die Kombination von Mathematik, Physik und Chemie zur ausdrücklichen Stärkung der Naturwissenschaften. Die Kernfächer Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache und eine Naturwissenschaft werden für alle mindestens in dreistündigen Basiskursen unterrichtet. Die Abiturprüfung wird inhaltlich, konzeptionell und qualitativ gestärkt. Unter anderem legen wir mit der Abschaffung der bisherigen Präsentationsprüfung wieder einen klareren Schwerpunkt auf die Fachlichkeit statt auf reine Präsentationsfähigkeiten.

Das neue Konzept knüpft bewusst an die Stärken des früheren Systems der Leistungskurse an, schafft aber im Vergleich zur jetzigen Oberstufe mehr Differenzierung und stärkt die Profilierungsmöglichkeiten für die Schulen vor Ort.

Der Vorschlag zur Neuordnung der gymnasialen Oberstufe basiert auf zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von bildungspolitischen Verbänden aus Schule und Wirtschaft.

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